Klimaschutz vs. Menschenschutz

die Kraft der Natur ist unendlich- Schutz hingegen braucht der Mensch

Klimaschutz in aller Munde! Natürlich wird der Klimaschutz sehr kontrovers verstanden, beurteilt, diskutiert, sowie letztendlich ebenso kontrovers umgesetzt. Viele Experten warnen schon seit Jahrzehnten vor unvorhersehbaren Auswirkungen und nicht mehr rückgängig machbaren Schäden an unserer Umwelt. Prekär an dieser Sache ist, dass die Natur der normale unabdingbare Lebensraum des Menschen ist. Ohne die natürlich ausgewogenen, nach universellen Regeln absolut vollkommen funktionierenden Bedingungen, welche viele Menschen als Solche gar nicht wahrnehmen, da sie praktisch in die perfekten Umweltstrukturen der impliziten Ordnung hineingeboren und aufgewachsen sind, wäre eine gesunde Weiterentwicklung nicht möglich.

Seit ungefähr zwei Millionen Jahre, aus der Sicht von Homo erectus bis heute, waren diese Umweltbedingungen für die bisherige Evolutionsgeschichte verantwortlich. Leider schlittert diese natürlich gegebene harmonische Ordnung, durch den Beginn der Technisierung unseres naturbedingten Daseins in eine rasant zunehmende Schräglage. Seit etwa vierzig Jahren entwickelt sich eine kaum noch kontrollierbare selbst laufende Entwicklung der Maschinen und Computer. Diese Maschinen und Computer sind aber dem ursprünglichen biologischen Leben des Menschen nicht mehr dienlich. Genau das Gegenteil äußert sich immer stärker, in dem die Maschine den Menschen benutzt, versklavt, um sich weiter zu vervollkommnen. Primär streben die Gedanken und die Arbeit der Gesellschaft nur mehr dahin, dieses Verlangen zu stillen. Je weiter diese Neuerungen in unser tägliches Leben eindringen, Medizin, Ernährung, Bildung, Mobilität, Finanzen, Kultur, Freizeit u.s.w. praktisch sind alle Lebensbereiche betroffen, umso schneller und mehr fordern die Maschinen an Arbeit des Menschen nur für ihre Produktion und deren Konsum. Diese Form der Arbeit und des Konsums folgt jedoch nicht mehr dem Sinn des menschlichen Lebens. Denn in dem Maße als die Maschinen die natürlichen, angeborenen Sinne des Menschen ersetzen, werden unsere Wesens-bedingten sinnhaften Fähigkeiten rückgebildet, verkümmert und schließlich abtrainiert.

Um nun diese Massenproduktionen notwendigerweise voranzutreiben, werden viele neuartigen Technologien erfunden. Dabei werden aber die natürlichen harmonischen Substanzen unsres universellen Biotops bis in das Kleinste zerlegt, und einfach aus der Sicht der natürlichen Ordnung, falsch herum wieder zusammengesetzt. Logischerweise verändert sich dadurch das biologische Milieu unseres Lebensraumes. Die Klimaveränderungen sind nur ein kleinerer merkbarer Umstand davon, das eklatante Voranschreiten des Artensterbens in Tier und Pflanzenbereichen ist schon ein deutlicherer Hinweis auf die Richtung in die wir uns ja praktisch schon im freien Fall bewegen. Möglicherweise ist der Mensch noch nicht vom Aussterben bedroht, jedoch gilt durch die ständig exorbitant steigende Entwicklungskurve der Maschinen, das Ablaufdatum des natürlichen uns gegebenen Menschenlebens als gesetzt. Die Trennung des Verstandes vom Herzen schreitet ständig weiter voran. Es ist daher offenkundig wichtiger, den Menschen in seiner Lebensform durch bewusstes, sinnvolles Handeln zu schützen, denn den Schutz des Klimas übernimmt mit unerschöpflichen Energiereserven sowieso unsere Natur. Die Natur stellt das absolute Gleichgewicht der Kräfte auf Basis der universellen Ordnung auf Sicht gesehen wieder her, auch wenn es der Mensch kurzfristig und damit sich selbst zerstört.

Im Prinzip lässt sich diese degenerative Progression ausschließlich, nur durch ein Bewusst werden der globalen Bevölkerung, welches wieder die Integration des Menschen in die natürliche Lebensform erwirkt, abflachen. Wichtig ist eine Veränderung des kollektiven Bewusstseins vom rein verstandesmäßigen manipulativen Denken, wieder hin zu einem gefühlvollem, natürlichen und sinnvollem Tun. In diesem Falle denke ich dürfen wir uns noch über viele faszinierende Evolutionsstufen innerer Reifung erfreuen.