Herbst

Herbst:

Wenn der Herbst ins Land zieht werden die Tage kürzer, es fallen die Temperaturen.  Wind und kaltes Wetter belasten das Immunsystem. Nun ist es gut auf die Signale des Körpers zu hören, und den höheren Energieverbrauch richtig auszugleichen. Dadurch verhindern wir die typischen unangenehmen Begleiterscheinungen wie z.B. Schnupfen wenn es draußen kalt wird. Denn mit Wärme von Innen können wir entspannt dem kalten Nordwind entgegen spazieren.

In der Lehre der „Ernährung nach den 5 Elementen“ werden Nahrungsmittel nach ihrem Energiegehalt und ihrer Auswirkung auf das Qi, die Lebensenergie, eingeteilt. Es gibt vier Temperaturwirkungen: heiße, wärmende, kühlende und kalte Lebensmittel. Je nach Jahreszeit  können wir diese Form der Ernährung bewusst für unsere Gesundheit nutzen.

Speziell in der kalten Jahreszeit sollten wir auf wärmende Ernährung achten.

Bei kaltem Wetter verschließen sich die Poren auf Grund der niedrigen Temperaturen und der Energiefluss im Körper verlangsamt sich. Allmählich kommt es zu einer Disharmonie im Stoffwechsel. Der menschliche Organismus reagiert mit den uns nur allzu vertrauten Krankheitsbildern: Muskelschmerzen, Fieber, brennende Augen, Halsweh usw.

Grundsätzlich beschleunigt warmes Essen den Organismus und kühles Essen und Trinken verlangsamt ihn. In Form einer Präventiv-Diät mit wärmender Nahrung können wir den unliebsamen Auswirkungen des kalten Wetters entkommen.

 Wärmende Lebensmittel:

Getreide und Hülsenfrüchte: Amaranth, Buchweizen, Grünkern, Hafer, Sago, schwarze Bohnen, rote Linsen, Süßreis.
Gemüse: Fenchel, Frühlingszwiebel, Karotte, Kren, Kürbis, Lauch, schwarzer Rettich, Süßkartoffel, Zwiebel.
Nüsse: Kastanie, Kokos, Pinienkerne, Pistazie, Walnuss.
Obst: Marille, Korinthe, Pfirsich, Rosine, Süßkirsche, Weintraube.
Milchprodukte:
Schafmilch/käse, Ziegenmilch/käse, stark fermentierter Käse wie Harzer- Olmützer…, Quargel.
Fleisch: Fasan, Huhn, Hirsch, Rebhuhn.
Fisch: Aal, Barsch, Forelle, Lachs, Scholle, Thunfisch, Garnele, Schrimps, Mismuschel.
Gewürze: Basilikum, Curcuma, Dill, Essig, Gelbwurz, Ingwer, Kakao, Kardamom, Knoblauch, Kreuzwurz, Koriander, Kümmel, Lorbeer, Majoran, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Schnittlauch, Senf, Thymian, Vanille.
Getränke: süßer Alkohol, Honigwein, Ingwertee, Kirschsaft, Kokosmilch, Kümmeltee, trockener Rotwein, Sake, Traubensaft, Tee aus Mandarinenschale/Orangenschale.

Alle Ratschläge stellen grundsätzliche Erkenntnisse über die Begegnung unseres gesunden Körpers mit der Jahreszeit Herbst dar. Bei entsprechenden Disbalancen müssen Diese diagnostiziert und speziell darauf eingegangen werden. Die TCM bietet in diesem Bereich ein sehr breites Spektrum an effizienten Therapiemöglichkeiten.